Elternseminar „Einfach clever lernen“

 „Einfach clever lernen“ Elternseminar an der Grundschule Mitteltal

Auf Einladung des Elternbeirats hielt Herr Andreas Hensing, Lerncoach von dem Verein Stadt/Land/Schule e.V., in der Grundschule Mitteltal ein Seminar mit dem Thema „Einfach Clever Lernen.“


Dem Verein Stadt/Land/Schule e.V. geht es darum Eltern Hilfestellung zu geben, um die Kinder bestmöglich auf die sich ständig wandelnde Arbeitswelt vorzubereiten. Herr Hensing betonte, dass es wichtig sei, dass die Kinder sich das Wissen selbständig erschließen. Sie sollen lernen, sich die richtigen Hilfsmittel zu holen, die Information zu selektieren und auch ganz wichtig, selbst aus Fehlern lernen.

Beim Seminar wurde erklärt, wie die Aufnahme von Wissen funktioniert und außerdem wurde die Arbeitsweise des Gehirns in gut nachvollziehbarer Art erklärt. Dazu wurden das sensorische Gedächtnis, das Arbeitsgedächtnis und das Langzeitgedächtnis angesprochen.

Als Hilfen beim Lernen wurden genannt: 

  • Positive Emotionen, also z. B. stressfreies Lernen
  • alle Sinne sollten angesprochen werden (z. B. selbst die Sachen schreiben, Bilder zeichnen oder Bilder dazu sehen, nachsprechen)
  • Geschichten: Diese Arbeitsweise wurde schon von Urvölkern benutzt, da Erfahrungen in Geschichten verpackt weitergegeben wurden. Auch heute passiert dies. Das bekannteste Beispiel dafür ist „die Sendung mit der Maus.“

Herr Hensing betonte immer wieder wie wichtig Wiederholungen sind, um so eine große Merkfähigkeit und ein Abspeichern im Langzeitgedächtnis zu erreichen. Er betonte auch, wie wichtig Lernroutinen sind, z. B. ein ordentlicher aufgeräumter Arbeitsplatz.
Außerdem solle sich das Kind von unwichtigen Sachen befreien (dies erreicht man z. B. dadurch, dass das Kind aufschreibt, was es nach dem Lernen noch erledigen will)

Besonders nachdrücklich betonte er wie wichtig kurze, feste Lernzeiten zum Wiederholen sind.

Projekt Heimat

Projekttage  zum Thema Heimat

Hier finden Sie eine kleine Zusammenstellung der Projekttage!

 

Heimat auf der Spur

 

Mitteltäler Heimatlied

1)      Umkränzt von dunklen Schwarzwaldhöhn,

da liegt ein Dörflein wunderschön

im Tale und am Hang.

Vertraut blick ich darüber hin,

sein Bild erquickt mir Herz und Sinn

wie lieblicher Gesang,

wie lieblicher Gesang.

 

2)      Das stille Tal, so dicht und weit,

mit seinen Hütten weit zerstreut, schließt meine Heimat ein.

Es birgt mein Glück auf dieser Welt

und nirgends unterm Sternenzelt

könnt‘ ich so glücklich sein,

könnt‘ ich so glücklich sein.

3)  Dort ist mein Platz in Lust und Weh,

bei Sonnenschein, in Sturm und Schnee,

nur dort verweil ich gern.

Mich locket nicht der Städte Pracht

und keine fremde Zaubermacht

zieht mich in weite Fern‘,

zieht mich in weite Fern‘.

4)  So leb‘ ich heimatfroh und frei;

und kommt mein Ende einst herbei

grüß‘ ich zum letzten Mal

das Dörflein, ach, so wunderschön,

umkränzt von dunklen Schwarzwaldhöhn: Mein liebes Mitteltal,

mein liebes Mitteltal.

 

I ben von Mitteltal

1)

I ben von Mitteltal, do gibt’s Bäum ohne Zahl, weil mir em Schwarzwald senn,

saumäßig mittadrenn. Mir hen a paar Hotel, a Fegfeuer ond a Höll,

a Schwemmbad au derzua. Lasset’z en Ruah!

O Du, mei Mitteltal, wundervoll herrliches Mitteltal, du bisch a wahre Freud für alle Leut. O du, mei Ellbachtal, mit deinen Rothirschen allzumal, mit deinem Ellbachsee,

ach, isch der schee!

     2)

Wenn in der Winterszeit

es endlich isch soweit, dass‘ s isch a bissle kalt ond Schnai vom Hemmel fallt:

No wird g’hext überall, oba ond au em Tal, ond von der Behne d’Schi holet ra sie.

Winter in Mitteltal: Schnaihäufa hat es in jedem Fall, uf der Dorfspur ond au am Lift oft man sich trifft.

Schnai liegt am Siehdichfür, Schnai hat’s em Weißabach vor jeder Tür, Schnai fahrt am Härle rom no maih wia domm.

 

3)   Isch ma von Mitteltal gegangen weg amal, sei’s nah, sei’s weiter fort an einen fremden Ort – : sehnt man sich bald zurück zom grünen Schwarzwaldglück, zom Tal dort henta doba bei denen Schwoba. Heimweh nach Mitteltal, ach, was bisch du für a Seelaqual sowohl für Kurgäschte als auch Einheimische. Heimweh zur Wenterseit, Heimweh zum Ruhbach von Zeit zu Zeit, Heimweh zum Härleloch, was plogsch du mi doch.

 

Ein paar Eindrücke und Bilder zu unserer Projektwoche finden Sie im folgenden Link: